Mehr Transparenz bei Projektliste für Strukturstärkung

Schröder: Landkreis muss Kommunen und Unternehmen einbinden!

Die Nennung erster „etatreifer Projekte“ an das Land hat der Sangerhäuser CDU‑Landtagsabgeordnete Andre Schröder zum Anlass genommen, vom Landkreis eine verbesserte Transparenz im weiteren Verfahren einzufordern. Bei der Erschließung neuer Industrieflächen dürften die Standorte Eisleben und Sangerhausen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Schröder kündigte für Anfang 2020 eine Veranstaltung mit Kommunalvertretern und Unternehmen an, zu der auch Vertreter der Landesregierung und Landesverwaltung eingeladen würden. 

„Die Projektliste für den Strukturwandel umfasst inzwischen mehrere Seiten. Ergänzungen sind möglich und Konkretisierungen nötig. Viele Bürgermeister und in der Region engagierte Unternehmen haben aber kein vollständiges oder aktuelles Bild. Das muss sich ändern. Wir brauchen auf Kreisebene Einbindung und Transparenz!

Zur Aussage, man bräuchte eine großflächige Erschließung von Flächen bei Rothenschirmbach, weil der IPM in Sangerhausen nicht umgesetzt wurde, stimmt befremdlich. Bei der Entwicklung von Gewerbe und Industrie sollte der Kreis nicht eigene Standorte gegeneinander in Stellung bringen, sondern vielmehr die Erschließung an beiden Mittelstädten unterstützen.“