Zum Stausee Kelbra: Schröder nimmt an Umweltausschuss in Kelbra teil

Flexibles Stauregime soll fairen Interessenausgleich sichern

Der Umweltausschuss des Landtages tagt am kommenden Mittwoch in Kelbra. Der Vor-Ort-Termin kam auch mit Unterstützung der CDU-Landtagsfraktion zustande. Dazu erklärt der Sangerhäuser CDU-Landtagsabgeordnete Andre Schröder: 

„Auch zukünftig muss ein fairer Interessenausgleich aller Nutzer durch ein angepasstes Stauregime an der Talsperre Kelbra gesichert sein. Das vollständige Ablassen des Stausees darf nur dann erfolgen, wenn der Hochwasserschutz und die Wasserqualität es erfordern. Zusätzliche oder länger vorgehaltene Flachwasserzonen, die touristische Aktivitäten und kommunale Investitionen in Frage stellten, lehne ich ab.

Die Anhörung ist ein erster Schritt für einen verstärkten Dialog vor Ort, an dem alle Interessierten teilnehmen können.“ Insofern bedauerte Schröder, dass bei einem ersten Fachgespräch am 25.06.2020 mit der Ministerin ein Mitglied des Deutschen Bundestages unter Hinweis auf eine geschlossene Veranstaltung die Teilnahme verwehrt worden ist.