Gegen unzumutbar kurze Fristen für Breitensteiner

Schröder: Wasserverband kann 6 Monate nicht durchsetzen

Im Rahmen eines offenen Briefes des Breitensteiner Ortsbürgermeister René Schröder an das Umweltministerium hat der Sangerhäuser CDU-Landtagsabgeordnete André Schröder klargestellt, dass die im Raum stehende Frist von 6 Monaten für eine dezentrale Abwasserbeseitigung in Breitenstein nicht zumutbar ist. 

„Die dezentrale Abwasserbeseitigung ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn die im Wassergesetz des Landes genannten Ausschlussgründe einer zentralen Entsorgung über das Kanalnetz vorliegen. Der Landkreis muss dies als zuständige Wasserbehörde erst prüfen und das Abwasserbeseitigungskonzept dann genehmigen.

Für die Anpassung der bestehenden dezentralen Grundstücksanlagen in Breitenstein ist mindestens eine Frist von 1 Jahr zu gewähren. Die Grundstückseigentümer brauchen für die Anpassung genügend Zeit und Unterstützung. Die Abwasserbeseitigung nach dem heutigen Stand der Technik ist zwar mit Kosten verbunden, verbessert aber auch die Qualität der umliegenden Gewässer deutlich.“